Podcast Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit
Stefan Ribler, Lotte Verhagen & Renate Ribler führen spannende Gespräche rund um Behinderung und Inklusion. Im Zentrum stehen dabei Menschen mit Behinderungen, ihre Leidenschaften & Herausforderungen.
Jeweils am letzten Donnerstag des Monats erwartet euch eine neue, anregende Episode.
Podcast Kontrast – Leben mit Behinderung und Krankheit
Update: Vom Living Museum zur Schweizer Briefmarke
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Vor fast 6 Jahren waren die Künstlerin Corina Schleuniger vom Living Museum und deren Leiterin Rose Ehemann bei uns zu Gast. In dieser Update-Folge erfahren wir, wie sich der weitere Weg der beiden gestaltete und welche künstlerischen Erfolge erreicht wurden. Auch lässt uns der Blick ins Living Museum aktuelle Entwicklungen erfassen und die Verbindung von Umgang mit psychischen Belastungen durch künstlerische Tätigkeit erahnen. Nochmals nimmt uns Corina Schleuniger mit auf ihre berührende Geschichte und lässt uns an ihrem Erfolg der Schweizer-Post-Briefmarkengestaltung teilhaben.
Alle Infos zur Ausstellung an der Art Basel vom 15. bis 20. Juni unter
https://www.openinvitational-basel.com
Hier gehts zur Webseite von Corina Schleuniger
https://pinselstrichundschnitzerei.ch
Weitere Infos zum Living Museum
https://living-museum.com
Die erste Folge mit Corina Schleuniger & Rose Ehemann
https://kulturzyklus.podigee.io/livingmuseum
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info@podcastkontrast.ch
Ich male immer noch für mich bis heute. Ich habe zwar schon einige Ausstellungen verkaufen Bilder, aber es ist nicht mein Ziel, hier möglichst viel zu produzieren zum Verkauf, das ich davon leben kann. Für das auch nicht mal für mich.
SPEAKER_03Hier ist der Podcast Kontrast: Leben mit Behinderung und Krankheit. Mein Name ist Stefan Rickert. Herzlich willkommen zum Podcast Kontrast on neuen Dach Autonom, voll eigenständig andig unterwegs. Und starten jetzt in die ersten Update-Folge. Wir holen gestern wieder zu uns, die vor langer Zeit bei uns waren und fragen, was passiert, was hat sich neu entwickelt, gibt es eine neue Erkenntnisse, was die Menschen die einmal bei uns waren. Und jetzt freue ich mich wahnsinnig, dass Corinna Schleuniger und Ros Ehmann bei uns waren. Die sind im Dezember 2020 bei uns, also vor ewig langer Zeit und da ist natürlich wahnsinnig viel passiert. Herzlich willkommen, dass wir wieder bei uns sind.
SPEAKER_00Danke für die Einladung, lieber Stefan. Ja, vielmals.
SPEAKER_03Ja, und ich immer schon vor, auch einer solchen Update-Folge einzuladen. Ich bin aber natürlich darüber gestolpert über einen Zeitungsartikel, der mich wahnsinnig gefreut hat, nämlich dass du, Corinna, hast für Briefmarken der Post Motiv zur Verfügung stellen. Geld auch so.
SPEAKER_01Ja, genau. Die Briefmarke hast du jetzt seit dem 7. Mai, glaube ich, auf dem Markt.
SPEAKER_03Wunderbar.
SPEAKER_01Wunderbar.
SPEAKER_03Du hast auch geschrieben oder du hast gesagt in diesem Text, du hättest tanzen vorgelegt.
SPEAKER_01Ja, wir haben tanzen. Lang müssen wir damit sagen. Ja, vor schon ein Jahr lang habe ich es gewusst und nicht mehr dürfen. Und dann muss ich dir am Tür sagen.
SPEAKER_03Ja, jetzt Corinna, jetzt mal weit weit weg von all diesen Themen. Vor ein Jahr hast du das schon gewusst und du hast es niemanden sagen. Hast du es wirklich niemandem gesagt?
SPEAKER_01Hast du es mir in einer Familie gesagt? Ich habe ganz klar gesagt, wir dürfen es nicht weitergehen, herumgehen. Aber ich bin wirklich mit sehr dran gehalt.
SPEAKER_03Ja, also an deinen Freundinnen, deinen Künstlerinnen, die du unterwegs bist.
SPEAKER_01Nur wirklich meine Familie.
SPEAKER_03Nur die Familie und gesagt, hey.
SPEAKER_01Nein, sie müssen es sagen.
SPEAKER_03Irgend jemand muss ich noch sagen. Ja, also ich finde, das ist ja eine riesige Auszeichnung. Also ich gelesen habe, das ist wie ein Ritterschlag, du hast dich befreit aus allem mit dem Erfolg. Das ist auch eine hoche Form von Wertschätzung, unser Künstlerische arbeiten. Von meiner Seite her und von unserer ganzen Zuhörerschaft, herzliche Gratulation. Und verdienend ist Verdient. Wir kommen dann ganz sicher noch dazu. Jetzt haben wir gehört, ihr seid 20 bei uns. Und da sind jetzt doch sechs Jahre, die da passiert ist. Rosé Ehmann, du warst Leiterin des Livingmuseums, hier am Standort Klein Kwil. Du bist Künstlerin, die dort so Fuß gefasst hat und bist über das Livingmuseum auch ein Weg gegangen, wo ich wahnsinnig in eine Autonomie, in eine Eigenständigkeit, mit einer eigenen, auch künstlerischen Persönlichkeit. Jetzt waren sechs Jahren vorbei, und nicht alle Podcast-Folge gehört. Wie bist du überhaupt in das Livingmuseum gekommen? Corina, was war der schlaggebender Punkt? Was war für eine Geschichte, dass sich dort nicht verschlagen?
SPEAKER_01Vor sechshalb Jahren kam ich immer so traumatisch erlebt. Dort war ich mein Zusammenbruch. Auf das bin ich im Januar 2020 stationäre getreten.
SPEAKER_03In der Psychiatrischen Klinik.
SPEAKER_01In Psychiatrie, genau. Und da komme das Lewingmuseum der Kürzotherapie. Und so bin ich das Lewingmuseum gekommen. Am Anfang nicht gemalt. Vor allem von Schnitzen. Und erst in der Corona-Zeit. Nach etwa einem halben Jahr habe ich das erste Mal. Und seitdem waren etwa 400 Bilder entstanden.
SPEAKER_03Unglaublich. Die arbeiten war wahnsinnig, weil es auch ein Schwerpunkt für deinem Leben war. Jetzt hast du noch gesagt, es war ein traumatisches Erlebnis. Magst du kurz über deine Erlebnis erzählen, damit es auch etwas greifbar ist? Und ich mag mich noch erinnern, wo du da so erst mal erzählt hast, das hat auch sehr berührt. Was hatte ich überhaupt in den Brachen?
SPEAKER_01Mein Sohn war 15 und hat einem Eidl geholfen. Und war. Blackout.
SPEAKER_03Das darf passieren.
SPEAKER_01Brauchst schnell. Es war eine massive Geschichte in der Maitl. Sie warpresst über Jahre und er hat geholfen. Wir sind auf die Polizei Anzeigen gestellt. Das war ein Krimineller.
SPEAKER_03Oder Maitlich war die Maitlich erpresst.
SPEAKER_01Es war dann benachrichtigt, ich weiß gar nicht mehr genau, wie lange gegangen wurde, wo man massiv bedroht, mein Sohn mit Mordreuungen. Es ist so weit gegangen, dass wir das sehr ernst haben. Wir haben den Polizeischutz am Schluss heruntertaucht, bis wir dann haben.
SPEAKER_03Also du und dein Sohn sind untertaucht.
SPEAKER_01Dann haben wir einfach das Gefühl, dass ich mein Kind nicht mehr schützen kann, hat man völlig den Boden unter den Füße weggerissen. Am Schluss, wo man den Kauf hat, ist der Zusammenbruch.
SPEAKER_03Auch gewiss sind wir einigermaßen in Sicherheit, ist wie das ganze System. Du hast keine Kauf mehr, keine Energie mehr. Das hat dazu geführt, dass du zur Unterstützung in die Klinik kommst. Genau. Jetzt weiss man, wenn jemand in eine psychiatrische Klinik eintritt. Oh, ist wirklich eine Ausnahmesituation, eine psychische Ausnahmesituation. Wie war der erste Schritt, den man in der psychiatrischen Klinik gemacht hat? Wie ist man mit dir umgegangen?
SPEAKER_01Am Anfang, an dem ich ganze Geschichte aufgekommen, als ich sonst erlebt habe. Es ist wie alles auf mich um mich dort. Ich habe versucht, zu stabilisieren, mich aus viel rausgenommen. Das Livingmuseum war ein täglich ein Inhalt.
SPEAKER_03Es war eine Tagenstruktur, die du gemacht haben.
SPEAKER_01Ich habe eine Tagenstruktur. Bin ich aber weg, mal vor allem, einfach aus der ganzen Aufgabe, aus der Umgebung. Ich war froh, dass ich weg war von da. Das war so drückend. Dass sie wieder durchschnaufen und ich bin jetzt heute noch an dieser ganzen Geschichte, die ich erlebt habe. Nicht nur diese Geschichte, sondern auch sonst am Aufarbeiten.
SPEAKER_03Das Living Museum hat dir hier, wo du eingreten in der Klinik, eine Form von einer Flucht, einer schützenden Insel geben. Was ist dein Living Museum? Wo sie man, du hast das aufgebaut, du hast da konzipiert, du hast da weiterentwickelt. Was müssen wir denn in uns unter Leaving Museum verstehen?
SPEAKER_00Das Living Museum wurde 1983 in New York gegründet, mit der Grundidee, dass Menschen, die psychisch extrem erfahren gemacht, auch unglaublich talentiert in der Schaffung von Kunst sind. And vor allem mit dem Thema Identitätsveränderung. Also when jemand sehr chronisch erkrankt ist anderes in psychiatrischen Systemen bewegt, verliert er komplett die Identität oder den positiven Aspekt von der eigenen Identität. Viele schämen sich, viele haben Selbstwertproblematiken. Und die ganze Selbstachtung geht auch ein Stück verloren. Und es geht darum, dass die Menschen sich selber wieder würdigen wissen. Also erstmal, dass sie das Selbst Stigma überwinden, aber natürlich auch für die Gesellschaft bedeutet es die Überwindung vom Fremd Stigma, weil es eigentlich darum geht, die Gesellschaft einzuladen ins Living Museum, dass die Gesellschaft dieses hohe Potenzial der Menschen erkennt and diese Einzigartigkeit anders an Blick auf die Menschen becomes durch die Begegnung in Living Museum. But the Living Museum is erstmal around for the men, who in psychologists. It's a whole fair from stress and oh, künsters entfalten. With the verschiedenen medien, die itse: from schreibing über Musik, theater, Bildhauerei, Malerei, Photographie, digitale Medien. Alles man sich vorstellen kann. And what it is, also man could saga gelebte Sozialutopie. Es ist so eine Art fürsorgliche Gemeinschaft, dass die Menschen darin erzeugen eine unglaubliche soziale Wärme, weil viele Menschen, die psychische Extrem Erfahrungen gemacht haben, as Überlebensstrategie sich so eine unglaubliche Freundlichkeit and Liebenswürdigkeit angeeignet haben. And diese Liebenswürdigkeit is täglich erfahrbar in Living Museum. And this is so berührend to see, wie sich gleich Betroffene unterstützen, stärken, fürsorglich foreinander sind, auch eine soziale Netze plötzlich aufbauen, anders waren vorher total sozial isoliert. Das heisst, it verbindet auch Menschen with gleichen Themen, and this is so wonders for me to see.
SPEAKER_03Wir waren ganz bei uns mit einer Ausstellung beim Kulturzyklus Kontrast. Wir haben jemanden gefragt, wie ich mir darunter frage, and Mensch-Atelier. Es geht gar nicht einfach nur um Kunst, sondern es geht um einen Anteil, der Menschen die Möglichkeit gibt, sich zu betätigen. Und du hast dann noch den Weg zur Malerei gefunden. Corinna. Das war für dich auch etwas Neues entdecken. Eine neue Fähigkeit von dir.
SPEAKER_01Sie haben nie gemalt. Wir haben Leben lange auf der Pflege geschafft. Einmal gewöhnlich habe ich nicht. Darum habe ich, glaube ich, auch so lange nicht gemalt im Lieblingmuseum. Bis ich wirklich mal den Mut hatte, zu einem Pinsel in die Tante nehmen und einmal anfangen.
SPEAKER_03Dann entsteht ja mal ein Bild, wenn du mal. Hast du das Bild noch? Hast du noch das erste Bild? Hast du das erste Bild noch, das du dort gemalt hast?
SPEAKER_01Ja, also das hängt bei mir daher. Das ist ja nicht zum Verkauf oder so. Das ist wirklich für mich sehr wichtig.
SPEAKER_03Ich habe das verstanden. Magst du dich noch erinnern, was man gemalt hast hier?
SPEAKER_01Und zwar gibt es das Bild, das Mädchen mit dem Perlorring. Und ich habe eher aber nicht den Perlo-Ring gemalt, sondern einen Vogel auf dem Kopf. Also das Mädchen mit dem Vogel. Bei mir sind die Bilder immer symbolisch. Und der Vogel symbolisiert halt ihren Vogel, also mein Vogel, meistens mal in Frauen, wie es meine Geschichte erzählen. Und das ist das erste Bild.
SPEAKER_03Hast du das Bild auch gesehen, Rosa? Du bist doch schon likes.
SPEAKER_00In Erinnerung immer nach heute.
SPEAKER_03Und als Corina gemalt hast und du den Bild hast, hast du schon gesehen, dass sie das Talent hat? Wir sehen, ja, there has a technique, there is a perspective.
SPEAKER_00Few of us müssen erstmal an eigenen anders. And less and experimented less, but there's an art künstler style. But Corinna was from an event, and it had me very umge.
SPEAKER_03It has a künstler gemacht. It is parallel with a Persian gegange. Umgang with the trauma, umgang mit dieser belastenden Situation. Ich habe mir auch überlegt, als du dir das erste Mal diese Situation erzählt hast. Mein Sohn würde so bedroht werden und wäre in einer solchen Ausnahmesituation. Das hat mich auch irgendwo gefordert, meine Persönlichkeit anzuschauen. Hast du erlebt in dieser Geschichte erst, dass deine Persönlichkeit und deine Künstlerische so parallel entwickelt hat?
SPEAKER_01Ich finde schon, ich habe heute mehr für meine Wünsche, als ich früher noch nicht. Ich habe früher noch für alle anderen geschaut, nicht für mich. Und heute kann ich das besser. Dass ich da mache oder versuche zu machen, was mir gut tut und anderem zu malen. Und wenn ich mal, dann versinke ich so in meiner Welt. Das tut mir unheimlich gut.
SPEAKER_03Nach wie das therapeutische Moment ist im Malen für dich noch da. Ja. Ich frage gleich, die unbedingt fragen, kannst du von deiner Kunst leben?
SPEAKER_01Nein, aber das ist auch nicht mein Ziel. Ich male immer noch für mich bis heute. Ich habe zwar schon einige Ausstellungen, verkaufen Bilder, aber es ist nicht mein Ziel, da möglichst viel zu produzieren zum Verkaufen, das ich davon leben kann. Für den habe ich nicht, immer für mich.
SPEAKER_03Die Ausstellungen, die du machst und die, die du auch in dein künstlerischen Werk produzierst, sind immer noch sehr stark nach hinein gerichtet und nicht nach raus gerichtet im Sinne von dem, ich muss meine Existenz sichern und ich möchte daraus raus einen monetären Erfolg haben. Es ist immer noch nach innen gerichtet in Stabilität, eine Entwicklung.
SPEAKER_01Und es kann wieder eine Ausstellung geben, wenn ich wieder mal Bilder zusammen habe, aber ich mal nicht für eine Ausstellung. Es ist immer noch meine Geschichte. Ich tue ganz, ganz viel. Ich male ja nur, wenn es mir gut geht. Und dann ist einfach so viel Fantasie herum. Mein Kopf ist so gefühlt während dem Mal. Dann ist nur noch das Bild und ich. Und dann kommen meine ganzen Träume und Wünsche raus.
SPEAKER_03Es gibt ja so eine Kunstrichtung, Abrui. Ist jetzt da, wo Corinna uns verzählt und auch lebt, ist das genau da, wo Abreu eigentlich sein?
SPEAKER_00Wir verwenden den Begriff Adrui gar nicht mehr. Es hat kunstgeschichtlich sinnvoll. Es war eine Phase, eine Epoche in the Kunstgeschichte, auch parallel with the outsider art begrip. And we in Living Seven and the Ausdruck, the Stil of the Menschen so anzigartig is and we see it as reine Kunst an. And this, what Corinna macht, is your künstliche Ausdruck, your Kunst. And what bemerkenswert is tats, dass Corinna so lebhafte Fantasie has and the unglaublich fähigkeit, darf diese inneren Bilder zurückzugreifen. Which viele andere Künstler danach suchen müssen, oder? And sich inspirieren lassen von außen. Corinna trägt das in sich und das ist eine unglaubliche Gabe.
SPEAKER_03Also that, which duh im Zusammenhang mit Stigmatisierung und die Beschreibung dieser Kunst richtig, ist für mich absolut nachvollziehbar. Die Kunst der Menschen mit einer psychischen Krankheit hat das einen Markt gewonnen, who aus Living Museum, or that we oriented, or this Markt is for us not relevant.
SPEAKER_00We enjoy us bewilder in the Kunstmarkt. We are an eigenstar, an eigenstricted universum, a society where it is in the Kunstmarkt to get. Then it's a problem, then there is the feeling that we need, we need more. Then there is this concurrence and a thing, which by us in the living is.
SPEAKER_03I forgot that. It's said all these welcome. Corina, bastard. As jet, nicht mehr in der Psychiatrie platziert, Klient ist, Patientin der Klinik überhaupt noch ins Lewingmuseum gehen.
SPEAKER_01Es ist möglich, dass man ambulant geht. Dass wir einfach von einem Psychiater gestellt werden an Krankenkassen. Und jetzt wirklich die Möglichkeit seit sechs Jahren, dass ich ambulant bin. Das ist für mich extrem wichtig. Es stabilisiert mich. Auch jetzt zum Beispiel im Moment kann ich nicht schon länger nicht malen. Und ich gehe trotzdem jeden Tag. Dass ich einfach Struktur habe, dass ich eine Art habe, die ich mich wohlfühle. Und nicht einfach daheim. Ich würde zu nur noch da heute sitzen in der Wohnung auf dem Sofa. Ich glaube auch, dass ich relativ stabil bin. Es hat auch damit zu tun, dass ich den Ort habe, wo ich gehen kann. Ich glaube, sonst hätte ich viel mehr stationäre Kliniken enthält, die ich machen möchte, wie ich das nicht hätte.
SPEAKER_03Für dich ist es sehr sinnvoll, wir so frei, autonom, ein selbstbestimmtes Leben wie nur möglich. Und trotzdem ist der Druck, dass sie braucht die Diagnose des Arztzuweisung wie eine Tagesklinik. Aber du willst nicht eine Tagesklinik sein?
SPEAKER_00Das Schöne ist, dass wir tatsächlich in der Klinik sowohl im stationären als auch im tagesklinischen Setting. Bei uns gibt es eine niedrigschwellige und eine allgemeine Tagesclinik. And das, was Corinna angesprochen hat, was im Rahmen der niedrigschwelligen Tagesclinik is in Rahmen of the Gesamtbehandling or in the clinic, what start findet. And this is a segen that it's this, that should mention from the station railkommen at the station, should in this frequency. And when jemand then jail violent mal geheilt ist, we have the mobility bei den Leuten, die eine EV-Anmeldung haben, dass sie in die Tagesstätte gehen, der Stiftung Heimstätten Wheel. The Living Museum Wheel is the Zusammenschluss von Atelier, Living Museum, Naturatis der Clinic and the Tagesstätte der Stiftung Heimstätten Wheel. Also für diese Bereich haben wir eine gute Lösung for all that in Living Museum sind, dass sie auch längerfristigen Teil of Living Museum sein can. What in the moment is cranked, is so this when jemand-on-melding had, when the behandless fertig is, then is this financiations that we are as living museum leiden. We have a canton angebot to machine that this financiations schließen. And that is not a langer wake. Das sind wir erst am Anfang.
SPEAKER_03Liebe Rose, that is a langer Weg. Das wird so sein. Wenn ich verstehe, das Living Museum soll für Menschen sein, die diesen Struktur auch künstlerisch für sich, für die Gesundheit, für die Krankheitsinsich und für die Auseinandersetzungen mit ihrer Lebenssituation tun können. Es braucht aber noch eine IV-Rente oder eine Zuweisung, die das Krankenkasse anbietet. Also jemanden, der einfach das braucht. Ohne eine der zwei Strukturen könnte nicht wirklich zwei kommen. Außer du hast alle Augen zu drucken und sagst.
SPEAKER_00Wir haben zum Glück das Living im Lichtensteig, das nicht weit weg ist. Das ist ein unabhängiges Projekt, selbst finanziert, eigenständig unabhängig. Da können alle kommen. Unabhängig vom Status. Richtig. Wunderbar. Das haben wir jetzt erstmal als gute Anschlusslösung.
SPEAKER_03Wunderbar. Wir kommen ganz sicher noch eine große Zukunft. Nochmal zu dir, Corina, als ich gelesen habe, dass du für die Schweizer Post gestellt hast. Da habe ich mir, wie sind die auf dich gekommen? Wie ist das abgelaufen? Hast du auf einem Telefon von dem Postminister? Frau Schleiniger, wir wollen unbedingt die Sprechmachen. Wie ist das passiert?
SPEAKER_01Nein, Dross hat mich angesprochen, als sie von der Post gefragt wurde. Auf das habe ich mich gefragt, ob ich gerne möchte mitmachen möchte, als ich den sehr gerne gemacht habe.
SPEAKER_00Die Post hat uns angeschrieben, ob wir uns zum Thema Inklusion vorstellen könnten, als Living Museum Briefmarken zu gestalten. We would as schweizes Projekt, where are we involved in? And then we have this on all 12 living museums, beziehungsweise 17, and one künstler or kin for with a work. And then we have this gesammelt and the post, and they had in these sending four künsters and künsters ausgewählt. And that's it.
SPEAKER_03And then, where you denied hasty, one of these Briefmarken gestalt hasten. Bist du nochmal gesünder worden, bist du nochmal autonomer, nochmal emanzipierter geworden. Was ist passiert?
SPEAKER_01Es ist mir die riesige Freude, Monika. Ich habe mich sehr gerne gefühlt, damit man ein Bild von mir ausgewählt hat. Sonst verändert sich mehr nicht viel, dass ich das Gefühl habe, es hat mich gar nicht, wie man das beschreiben kann.
SPEAKER_03Weitergebracht.
SPEAKER_01Es war für mich ein ganz grosse Shea, eine grosse Freude. Auch heute sprechen wir immer noch Leute darauf an, immer wieder.
SPEAKER_03Und jetzt kommt die Nachfolgefrage. Das ist so der Moment, wo man dich ausgewählt hat, der auch Stolz macht, der auch ein Stück weit dich ehrt. Hat sich jetzt etwas verändert? Kosten deine Bilder 100'000 Franken?
SPEAKER_01Die Frise sind nicht auf jetzt, wenn du.
SPEAKER_03Das ist mir sehr, dass ich mir kein Wilder mehr von dieser Frau leisten. Das ist es nicht. Anfragen für Ausstellungen?
SPEAKER_01Habe ich nicht. Würde ich jetzt auch nicht annehmen, weil ich im Moment nicht mehr Bilder habe und jetzt könnte eine Ausstellung durchführen.
SPEAKER_03Also, das heisst, die Bilder, die du mal produziert hast für den Verkauf, sind alle verkauft.
SPEAKER_01Ich habe die letzten Ausstellung, ich weiss nicht, ob die möchte erinnern, aber im ersten Gespräch habe ich den grossen Traum von mir geschlossen dort, weil sie dort ausstellen konnte. Das habe ich letztens Job gemacht. Ich weiß es. Dort habe ich sehr, sehr viele Bilder ausgestellt. Die werde ich ganz sicher nicht nochmals an eine andere Ausstellung bringen, den ich schon mal gezeigt habe. Viele sind auch verkauft. Ich verschenke gerne Bilder. Ich habe geschrumpft meine Bilder. Und für eine neue Ausstellung wäre es definitiv zu wenig. Aber da lassen wir nicht stressen, das passiert, wenn es wieder Zeit ist.
SPEAKER_03Ich gehe daraus heraus, dass den Moment der Ehe diese Briefmarke gestalten konnte. Den Moment hast du genossen. Daraus heraus. Daraus ist nicht einfach etwas eine Strategie passiert, sondern du nimmst jeden Tag, jeden Moment mit sich und freust dich an dem, was dieser Moment mit sich bringt. Hat das Living Museum etwas ähnliches schon mal erlebt? Wie eine Künstlerin von euch so ist gigantisch. Das ist für mich ähnlich wie Gelchi.
SPEAKER_00Das ist absolut bemerkenswert. Wir hatten das nicht ein zweites Mal, das ist schon was ganz Besonderes, einzigartiges. Du hast ja den Kulturpreis der Stadt Wiel auch mal geleverdrillen. The Korean zeichnet sich sehr aus the art and work that they have. She had a sample-Ehepaar, who systematic, which are growing, and entail to you pflegt, which I absolutely told. Da sticht die Corinna schon sehr heraus. And the schöne is in Livingstone, die Menschen freuen sich mit ihr.
SPEAKER_03Jetzt komme ich nochmal auf Person Corinna zurück, die auch die schwierige Situation erlebt, in die du erzählt hast, die dich in die Klinik gebracht hat, wo dich auch unterstützung der Klinik, die psychiatrische Unterstützung der Klinik, gefordert hat, hat sich diese Situation völlig erklärt. Dein Sohn geht es gut. Der Maid, der dein Sohn geholfen hat, geht es gut. Der Verbrecher ist in der Gita und ihr seid immer noch geschützt. Diese Situation hat sich für euch wirklich geklärt.
SPEAKER_01Ja, also mein Sohn geht es heute sehr gut. Über noch im Gefängnis weiss ich nicht, ich will es auch nicht wissen. Auch wenn er lebenslänglich zwei werden es nicht überleben. Darum würde ich gar nicht wissen, wie der rauskommt. Dann fährt das ganze Kopf wieder an. Aber sonst geht es auch mehr, was diese Geschichte angeht, viel besser oder gut. Und dann zwei auch.
SPEAKER_03Der Trauma hat dazu geführt, dass eine psychische Krankheit ausbrochen ist. Da war die Strategie, mit dieser Situation herzugehen muss. Da war eine Form, die auch ermöglicht hat, die Hilfestellung überzukommen. Die psychiatrische Krankheit zieht sich weiter. Die ist nur bei dir. Da sagst du, ich habe noch eine Krankheit, die ich arbeiten muss. Zu dem Arbeiten gehört die Kunst dazu. Hast du auch eine Diagnose? Ich habe beim ersten Mal gar nicht gefragt, ob du eine Diagnose gemacht? Magst du dir erzählen, was diese Diagnose ist?
SPEAKER_01Ich habe posttraumatische Belastungsstören. Posttraumatische Belastungsstörung. Und Bipolar. Und das Bipolar ist auch da, wo man auf und ab, wo man es schwierig macht, dass sie jeden teilweise nichts mahnen können. Und wo ich aber sehr merke, durch die ganze Zeit im Liebe-Museum, dass ich die hoch und teufs Schwächer geworden sind. Es hat geht es um früher, dass ich wieder drei Monate stationär war, aber vorher zwei Jahren nicht. Ich überzeugte, dass mir das sehr hilft, meine Kunst und mein Malen, wenn ich meine Welten versinke, dass ich mich relativ stabil behalte.
SPEAKER_03Wenn ich aber geöre ist, dass du nach wie vor angewiesen bist, allenfalls unter psychiatrischer Unterstützung im stationären Bereich. Macht doch noch etwas Mut Menschen, die sich wahnsinnig schwer tun, stationäre Hilfe entgegen zu nehmen. Ich weiss aus meinem Umfeld oder aus meinem beruflichen Umfeld, wie offen herausfordernd ist, um diesen Schritt zu machen in einem stationären Kontext zu machen. Da kommt Charme dazu, da kommt Versegensängste dazu. Dazu kommt auch Angst dazu, was passiert dort? Kannst du uns erzählen, was dir bringt? Dass du sagst, jetzt muss ich stationär gehen, jetzt geht es einfach nicht mehr in der eigenen Wohnung, in der Lebenswelt, in der ich bin. Kannst du etwas sagen dazu?
SPEAKER_01Wir sind übrigens einfach genau gleich gegangen. Ich habe daraus etwas nicht mehr, bis du völlig zusammengebrochen hast. Ich habe gemerkt, bei diesen Aufenthaltungen, die ich habe, dass das für mich sehr hilfreich ist, einfach mal da aus der ganzen Situation auskommen. Die ganzen Belastungen, die sind wie alle weggefallen, die mich ausbelastet haben, die ich mich aus allem herausnehmen können. Die Sachen, die wir mit Gesprächen, mit Therapien, mit Liebe im Museum, Sachen, die wir gut tun haben in dem Moment, wo wir die Lösch.
SPEAKER_03Wenn du zurückschaust, in die Geschichte, die du mitbringst, gehst du anders mit deiner Krankheit um? Gehst du selbstbewusster mit dem um? Gehst du mit einem gewissen Selbstverständnis mit dem um? Hat sich das auch verändert? Oder sagst du, die Scham und die Unsicherheit ist immer noch da? Weil einfach auch die Pipolare oder auch die psychische Dimension schon noch sehr stigmatisierend sind und in der Gesellschaft?
SPEAKER_01Wenn man überfragt, so gehe ich sehr offen um, ist ja schon viele in den Medien darüber geschrieben oder geredet worden. Anfangs habe ich das nicht erzählt, bis ich gemerkt habe, dass die Leute schon gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt, dass ich lange weg bin. Es ist geredet worden. Ich versuche einfach die Leute, mit denen, die ich rede, oder die es vielleicht nicht so verstehen, dass sie nachher zu bringen. Ich weiss, dass es schwierig ist, um sich das vorstellen, dass wenn man in einer Lochkeit, dass man die kleinsten Sachen nichts machen kann, dass es nicht fähig ist. Ich bin teilweise so schlimm, dass ich auch nichts reden kann, dass alles blockiert ist. Ich versuche, den Leute näher zu bringen. Dass das so Blackout. Mein Hirn, das abschaltet, die alles zu viel wird. Ich würde mich für das nicht schämmen, weil ich einfach nichts dafür habe. Ich habe die Hoffnung, dass die Leute das annehmen können, ein bisschen aufvollziehen können. Und viel können das auch. Aber ich habe auch Leute verloren, durch meine Krankheit. Es haben Leute gegeben, die sich zurückgezogen haben. Mein Freundeskreis ist kleiner geworden von früher. Dafür habe ich viele neue Freundschaften geknüpft. Das ist auch schön.
SPEAKER_03Ist der Freundeskreis nicht wieder explodiert aufgrund der Erfolg? Oh ja, ich muss unbedingt Freundin werden. Nein, nein, nein, nein.
SPEAKER_01Nein, ich bin sehr viel angesprochen worden, auf der Strasse, geht Zwitenbach, wo mich viele Leute kennen. Aber wegen dem habe ich nicht mehr Freunde. Ja, schon ganz gute Freunde, auch nicht sehr wenig, aber das ist auch gut so.
SPEAKER_03Wenn wir jetzt Corina zu los drauss haben, kämpfst sie dich auch anti-stigmatisierenden. Gegen den stigmatisierenden Moment. Die Dynamik macht Sinn, dass ihr mit dem Living Museum gerade in einer Psychiatrie seid. The schreibt sie weg von der Psychiatrie.
SPEAKER_00Ich finde es gerade absolut genial, wenn es in der Psychiatrie is and starten kann. Normalerweise auf so stations, when there we can have some stations alltag to employ, then it's very so that I forgot. When I forstelled that I would have a station in a locked-up setting, I would always show the crise. And I think jedes Modell has some four- und nach.
SPEAKER_03Es löst sich nicht auf the gegenseitig uphängig or wechseln, wirklich da. Du hast noch gesagt, Recovery might. For me is Recovery auch Hoffnung. So umschreibing for Hoffnung. How sehr is a künstlerin wie Corinna, and I would sag a Hoffnungsfunke? Wie stark ist die Bestätigung für that, wo ihr im Livingmuseum anstrebt, so eine Künstlerin wie Corinna?
SPEAKER_00This is the Wertvollste, was we have. Genau die Künstlerinnen und Künstlerinnen in unserem Livingmuseum sind so das Kostbare, genau wenn es darum geht. And they unterstützen und stärken sich gegenseitig, sie helfen sich. What so wunderschön is, dass when we have Vorträger and Anlässe have, then I'm hey, I must either, but that works very striker than when I was living myself. I think that the funk or this social. Ich staune auch bei der Corinna so sehr, wie sie immer wieder Mut schöpft anderer Hoffnung schöpft, trotz immer wieder Rückschlägen in Leben, trotz immer wieder schwierigen Ereignissen, sich da irgendwie durchzukämpfen. And viele of the men in Living Sim, für die ist das tägliche Überleben schon so ein Kampf. And it is so schön when they in Livings begegnen, and then the gears vielleicht a bit besser. Man kann dem anderen wieder Mut machen anders aufbauen. And that sind so die absoluten Hoffnungsträger und Trägerinnen.
SPEAKER_03Wir kommen jetzt schon langsam zum Schluss. Die Zeit kommt wahnsinnig schneller. Oder auch wie die Zeit vom ersten Podcasts hier, wir haben ganz kurz gesagt, ja, ja, es ist schon so lang. Ja, es war sechs Jahre seither, seit mir den Podcast aufgenommen. Und in der ganzen Zeit in der ich den Kulturzyklus machen konnte, war immer wieder die Diskussion, bin ich ein Mensch mit Behinderung, der Kunst macht, oder bin ich ein Künstler, der behinderten. Wie hörst du dich? Bist du Corinna Steuniger, eine Künstlerin, die eine psychische Erkrankheit hat, oder bin ich psychisch erkrankte Frau, die Kunst war? Weißt du, was ich meine?
SPEAKER_01Das hat sich sehr geändert. Am Anfang war ich ganz klar keine Künstlerin. Lange war ich keine Künstlerin. Irgendwann habe ich mir gesagt, wenn ich dir das erste Bild verkaufe, bin ich Künstlerin, bin immer noch nicht. Heute war ich Künstlerin. Und meine psychische Krankheit nicht im Vordergrund stehen hier. Aber das Bild für meine Kunst ist hier nicht entscheidend. Sondern ich möchte auch als Künstlerin wahrgenommen werden und nicht als eine Frau mit psychischer Krankheit, die Kunst macht.
SPEAKER_03Das wäre eigentlich ein absolutes Top-Beschlusswort. Ich habe aber nur zwei Sachen, die ich unbedingt anschauen muss. Mich fällt es wahnsinnig. Ich glaube, das ist auch dieser Punkt, an dem ich für mich festgestellt habe, den ich da gelesen habe, dass du eine Briefmarke gestalten kannst. Ich habe dich nicht nur als Künstlerin emanzipiert, sondern als Mensch. Hinsichtlich der Krankheit. Krankheit ist nicht ein bestimmende Moment, sondern hier hat sich wirklich etwas verändert. Wenn man jetzt gehört, was Corinna erzählt hat, ist dann für euch Living Museum nicht zwingende Künstler im Vordergrund und nicht der Mensch mit einer Krankheit? Oder sagt ihr, nein, aufgrund des Auftrags als der ersten Mensch muss, der zu uns kommt? Ich komme ja nicht zu uns, sondern ich brauche ja diese Krankheit, damit ich überhaupt bei euch ausfassen kann. What bedeutet for the Corinna? Nein, she's a künstler.
SPEAKER_00This is wonderful, but the Living Museum must the identity for the self-stigma and back from the Fremd Stigma. In Corinna's fall is that the künstler had a brief mark become. She had their self-stigma, in which the künstlerin as a central identity. And the people who are six for us machen. They are so worth a bit on Joseph Beuys, the Deutsche Künstler, who said we have a sozial plastic each day of the new time, and each person is without. So sind wir auf jeden angewiesen, der dann in dem Moment auch in diesem Raum ist. Als wunderbarer Teil von diesem Gemeinschaftswerk. Und auch der Spruch, jeder Mensch ist ein Künstler, oder? Indem er sein Leben gestaltet, verschiedene Lebenswege hat und verschiedene Entscheidungen trifft. Wir sind da sehr dankbar an den künstlichen Ansatz von Joseph Beuys, auf den wir uns viel beziehen.
SPEAKER_03Auf den Beruf stehen wir wieder auch. Finde ich absolut zu Recht. Vor einem Jahr haben wir eine Ausstellung gemacht, eine grosse Ausstellung gemacht. Und ich habe fantastisch, spannend, unglaublich auch einnehmend und erlütternd and erhellend. Statt so eine Ausstellung wieder ist ja wichtig, oder überhaupt Zugänge zu machen. That passiert. Das ist das, was mir mein Giz, der ansteht.
SPEAKER_00Oh yeah, grossartige kiste international, 12 Living Museums Weltwide on the Open Invitational Living Museum Basel, parallel to Art Basel in Art Basel Program angekund.
SPEAKER_03We brief machen.
SPEAKER_00Yeah, rich, we are in the Franke Areal, there is the Living Museum Basel zu Hause. And from the 15th to the 20th Junips an international with the Living Museums and America come told Kunstprojekts that with men with psychics. The California come as come in studios in America. And they have a stock work that they spent, and we have a stock work.
SPEAKER_01Einer der größten wahrscheinlich.
SPEAKER_03Gemalt?
SPEAKER_00Nein. Also beides. Du hast auch Bild, also du hast auch Bilder für die Art Basel, aber eben auch Pilze.
SPEAKER_03Da ist ja wie ein Ausbrechen aus einem psychiatrischen Kontext. Das heisst, es wird tatsächlich Kunst auch fassbar außerhalb von diesem psychiatrischen Auftrag, das ich nicht anwerte, sondern jetzt einfach auch eine andere Form. Ich habe gehört, du stellst dort aus. Wir sehen die Werk von dir.
SPEAKER_01Und eben mit Bild. Den ich jetzt morgen fertig mache, das auf Bass.
SPEAKER_03Und bei dir gibt es eine Ausstellung, die anstatt. Gibt es etwas Nachfolgeprojekt, Briefmarken und irgendetwas anderes? Du hast jetzt gesagt, du bist eher auf dem Rückzug.
SPEAKER_01Also, jetzt eigentlich seit fast einmal einem halben Jahren fast nicht oder nichts mehr gemalt.
SPEAKER_03Das ist die Details, die du erklärt hast, oder?
SPEAKER_01Oder wenn ich meine Tauchen habe, dann geht es nicht. Dann komme ich nicht in meine Fantasiewelt hinein. Ich weiß nicht, wenn ich mal. Und wenn ich meine Bilder versinke, dann läuft es. Und dann passiert es.
SPEAKER_00Aber du hast die Einladungskarte für die St. Gala Kulturkonferenz gestalten dürfen. Vergesst du nicht? Ich habe extra dafür gestaltet.
SPEAKER_01Mein grosser Ziel ist nicht eine Ausstellung oder so, sondern dass ich wieder das Mal hinkomme. In diesem Zustand, in dem meine Gedanken völlig frei werden. Das ist mein Ziel. Mein Wunsch, meine Hoffnung, dass das bald wiederkommt.
SPEAKER_03Da wünschen wir dir, Corina, wirklich von Herzen, weil daraus entstanden so tolle Sachen wie auf den Briefmarken, wie die Bilder und wie man dann auch an deine Werke dieser Ausstellung hat in Basel sehen. Danke vielmals, dass wir da für diese Abteilung. Wir merken, dass in deinen sechs Jahren wirklich auch viel passiert ist. Von der Emanzipation, die als Künstlerin bis heute das Living Museum sich auch immer wieder neu aufstellt und da ihnen eben mögliche Menschen, die in einer psychischen Ausnahmesituation sind, einfach auch etwas anderes an sich entwickeln. Danke vielmals, dass wir da sind.
SPEAKER_00Vielen Dank für die Einladung.
SPEAKER_03Da war der Podcast Kontrast. Er findet uns auf Instagram und erreichet uns unter info at podcastkontrast.ch. Er ist produziert von Fokusformat und finanziert von Reline.
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